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Spiele

Jungscharskat

Details
Kategorie: Spiele
Veröffentlicht: 02.08.26
Haus45-60 MinutenGesellschaftsspielStrategieWettkampfKartenspiel
Titel Jungscharskat
Autor Stefan Hermes, Frankfurt
Vorbereitung
  Simone Peter Klaus Andrea Tomas
1 2 +2 1 -1 3 +3 2 +2 0 -5
2 1 +3 2 -3 0 -2 1 +3 2 -3
3 2 +5 1 -2 2 0 2 +1 0 +2
4                    
                     
Benötigt werden pro Spielgruppe ein Elferraus-Kartenspiel, Papier und Stift. Der Mitarbeiter oder ein Spieler ist der Schriftführer und protokolliert die einzelnen Ergebnisse anhand der nebenstehenden Tabelle. Alle Karten mit den Ziffern, die größer sind als die doppelte Spieleranzahl in der jeweiligen Spielgruppe werden aussortiert.
Spielgebiet Haus, Wiese
Spieler
Beliebig viele Spielgruppen, mit jeweils maximal 10 Spielern (inklusive Mitarbeiter).
Mitarbeiter Es sollte pro Spielgruppe wenigstens ein Mitarbeiter mitspielen, der das Spiel beherrscht.
Spielzeit ca. 15 Minuten bis 2 Stunden, je nach Spielart
Spielziel Reihum spielen die Spieler pro Runde jeweils eine Karte aus. Der Spieler, der den höchsten Kartenwert gelegt hat, gewinnt und erhält die ausgelegten Karten als Stich.

Sinn eines einzelnen Spieles ist es, die Anzahl dieser Stiche vor jedem Spiel möglichst genau abzuschätzen.

Spielregeln Die Spieler spielen immer nacheinander im Uhrzeigersinn. Die Reihenfolge muß stets eingehalten werden.
  1. Der Geber teilt j edem Spieler 8 Karten aus.
  2. Danach muß jeder Spieler einen Tip abgeben, und sagen, wie viele Stiche er in diesem Spiel zu gewinnen glaubt. Der nächste Spieler vom Geber aus beginnt. Der Schriftführer trägt die abgegebenen Tips jeweils in der linken Spalte des Spielers ein. Es dürfen Tips von 0 bis 8 Stiche abgegeben werden.
  3. Wenn alle Spieler einen Tip abgegeben haben, beginnt der vom Geber aus übernächste Spieler und spielt eine Karte aus.
  4. Alle anderen Spieler spielen nacheinander ebenfalls eine Karte aus. Dabei muß die Farbe der zuerst ausgespielte Karte bedient werden. Hat ein Spieler die aufgespielte Farbe nicht (mehr), dann darf er eine andere Farbe spielen. Die Farbe rot ist dabei immer Trumpf.
  5. Haben alle Spieler jeweils eine Karte ausgespielt, ist die Runde beendet und den Stich bekommt der Spieler, der den höchsten Kartenwert ausgespielt hat. Dabei gilt:
    1. Wurde keine rote Karte ausgespielt, gewinnt die Karte mit der höchsten Ziffer in der zuerst aufgespielten Farbe.
    2. Wurde mindestens eine rote Karte ausgespielt, gewinnt die höchste rote Karte.
  6. Der Gewinner dreht die Karten des Stiches um und legt sie gut sichtbar vor sich auf den Tisch. Der Spieler darf diese Karten nicht aufnehmen und niemand darf zur Information diese Karten noch einmal einsehen.
  7. Der Gewinner spielt dann die nächste Karte aus und es geht mit Punkt 4 weiter, bis alle 8 Karten ausgespielt sind.
  8. Der Schriftführer fragt nun reihum, wieviele Stiche jeder Spieler erhalten hat. Stimmt die Anzahl mit dem Tip überein, wird in der rechten Spalte diese Anzahl als Pluspunkte zum vorherigen Ergebnis addiert. Stimmt die Anzahl nicht, wird in jedem Fall (gleichgültig, ob der Spieler mehr oder weniger Stiche bekommen hat), diese Anzahl als Minuspunte gerechnet. Ein Tip für 0 Stiche zählt 5 Plus- oder Minuspunkte.
  9. Der Spieler, der in der beendeten Runde zuerst den Tip abgeben mußte, gibt nun die Karten. Weiter geht es bei Punkt 1, bis jeder Spieler einmal die Karten ausgegeben hat.
Wertung Gewinner ist der Spieler, der die meisten Punkte hat.
Ideen Wird dieses Spiel an mehreren Tischen parallel gespielt, könnten nach einigen Spielen, die Spieler entsprechend der Plätze, die sie an ihrem Tisch erreicht haben, neu gruppiert werden. Die jeweils Ersten spielen an einem Tisch um die Tagesmeisterschaft, die Zweiten spielen an einem anderen Tisch, usw.

Einkaufsspiel

Details
Kategorie: Spiele
Veröffentlicht: 02.08.26
ParkWaldHaus45-60 Minuten1 Mitarbeiter20-40 SpielerStrategieWettkampfTeamspiel
Titel Einkaufsspiel
Autor Unbekannt
Vorbereitung Die 10 Werbeplakate werden gut sichtbar an verschiedenen Stellen im Spielgebiet aufgehängt.
Für die Spielgruppen werden die Einkaufszettel sowie die Laufzettel („Erledigte Einkaufszettel!”) mehrfach kopiert.
Spielgebiet Haus, Wald, Wiese
Spieler Bis zu 15 Spielgruppen können am Spiel teilnehmen.
Die Spielgruppe sollte aus nicht mehr als 3 bis 5 Spielern bestehen.
Mitarbeiter Es wird mindestens ein Mitarbeiter zur Ausgabe und Annahme der Einkaufszettel benötigt.
Weitere Mitarbeiter sollten im Spielgebiet die Aufsicht führen.
Spielzeit 45 bis 60 Minuten
Spielziel Sinn des Spieles ist es, so viele Einkaufszettel wie möglich auszufüllen und dabei preisbewusst einzukaufen.
Spielregeln Jede Spielgruppe bekommt vom Spielleiter einen Laufzettel sowie einen beliebigen Einkaufszettel.
Dann suchen die Spielgruppen auf den aushägenden Werbeplakaten die Waren heraus, die auf ihrem Einkaufszettel stehen. Durch Preisvergleich zwischen den einzelnen Geschäften müssen sie das güstigste Angebot herausfinden.

Glaubt die Spielgruppe das günstigste Angebot gefunden zu haben, notiert sie den Preis und sucht für die anderen Artikel weiter.
Hat eine Spielgruppe alle 5 Artikel ihres Einkaufszettel erledigt, gibt sie ihn beim Spielleiter ab. Dieser vergleicht zunächst die Einzelpreise (um Mogeleien vorzubeugen) und dann den Gesamteinkaufspreis mit dem in seiner Liste angegebenen günstigsten Preis.

Hat die Spielgruppe das günstigste Angebot eingeholt, bekommt sie 5 Punkte auf dem Laufzettel gutgeschrieben. Ansonsten wird entsprechend der Bewertungstabelle eine abgestufte Punktzahl notiert. Die Spielgruppe spielt dann mit einem neuen Einkaufszettel weiter.

Wertung Sieger ist die Spielgruppe, mir den meisten Punkten.
Spielmaterial
Einkaufsspiel - Bewertung
Einkaufsspiel - Einkaufszettel
Einkaufsspiel - Erledigte

 

Streit der Gebrüder Doyle

Details
Kategorie: Spiele
Veröffentlicht: 02.08.26
Wald2 Mitarbeiter10-20 SpielerGeländespielStrategie60 MinutenWettkampfTeamspielKooperationBewegungsspiel
Titel Streit der Gebrüder Doyle
Autor Quelle: Der Jungscharleiter III/92, überarbeitet von Michael Speckenbach
Story

Die Gebrüder Arthur und Charles Doyle sind seit ihrer Geburt miteinander aufs Ärgste verfeindet. Angefangen haben soll dieses Fehde, als Charles, der Ältere, seinem Bruder Arthur das Breitellerchen umwarf.
Mittlerweile sind die beiden den Kinderschuhen längst entwachsen, doch ihr Streit währt fort. Durch üble Machenschaften ist es den beiden gelungen, das gesamte Vermögen des jeweils verfeindeten Bruders zu stehlen. Nun - da Diebstahlsverdacht entsteht - will jeder das Geld des Bruders so schnell wie möglich ausgeben. Zu diesem Zweck haben die beiden (getrennt voneinander) einen öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben und versprechen jedem, dem es gelingen würde, sie in den nächsten Tagen im Wald aufzuspüren, eine stattliche Geldsumme in Gold. Durch die Zeitung erfahren die beiden vom Wettbewerb des anderen. Beide sind scharf auf das Geld des Bruders.
Und prompt setzten sie ihr Gefolge auf den verfeindeten Bruder an. So kommen sich die Wettbewerbsteilnehmer (es spielt ja alles in dem gleichen Wald) in die Quere. Und unter den Gefolgschaften wird Ehrlichkeit auch nicht groß geschrieben: Es gibt Raufereien und Diebstähle um das Geld des anderen.

Vorbereitung

Material:

  • 1 Erste-Hilfe-Tasche
  • 2 Schatztruhen Packbandfäden (Anzahl wie TeilnehmerInnen)
  • gelochte Zettel (blau, rot); je 60-70
  • rote und blaue Klebepunkte, je 3 Streifen insgesamt 60 je Farbe
  • 2 x 60 Goldstücke (mit Goldfarbe bemalte Steine o.ä.)
  • 2 T-Shirts (rot/blau) für die Brüder
  • Urkunden
Spielgebiet
Nicht zu dichtes Waldgebiet mit Versteckmöglichkeiten.
Spieler
2 Gruppen
Mitarbeiter Am besten zwei Mitarbeiter die die Brüder spielen. Sie müssen sich im ausgemachten Spielgebiet aufhalten. Wenn jemand kommt und ihnen einen Punkt in der Gegenfarbe auf das T-Shirt klebt, geben sie demjenigen einen Goldtaler. Anschließend setzen sie ruhig den Weg durch den Wald fort. Sie laufen nicht (dürfen sich aber verstecken). Es soll ja nicht die Schwierigkeit sein, an das Gold zu kommen, sondern das Gold sicher ins Lager zu bringen und dort zu behalten.
Spielzeit ca. 60 Minuten
Spielziel Die Kinder müssen so viel Geld wie möglich ergattern und in ihr Lager bringen.
Spielregeln Jede Gruppe baut sich ein Lager (2 x 2 m), in dem sie die Schatztruhe (offen und zugänglich) und die überzähligen Lochzettel lagert. Eine »auswechselbare« Lagerwache paßt während der Spielzeit auf und befestigt die neuen Lochzettel. Jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer bekommt zu Beginn an den rechten Oberarm eine Packbandschlaufe, an der die gelochten Zettel der Gruppenfarbe befestigt werden. Dieser Zettel darf von der Gegnerin/dem Gegner abgerissen werden.

Wie bekommt man Gold?

  1. Der Gegnerin/dem Gegner den Lochzettel abreißen. Sie/er muß dann die Goldstücke (wenn sie oder er weiche hat) angeben. Mogeln ist unfair!
  2. Das gegnerische Lager ausrauben. Die Schatztruhe muß da bleiben.
  3. Von Arthur oder Charles das Gold im Rahmen des Wettbewerbs abholen. Und das geht so: jede Gruppe hat drei Bögen mit Klebepunkten ihrer Farbe. Sie sucht dann den entsprechenden Bruder im Wald (er trägt ein T-Shirt der anderen Farbe, also blau für die rote und rot für die blaue Gruppe), heftet ihm einen Punkt auf das T-Shirt und bekommt dafür ein Goldstück. Den Klebepunkt anheften darf nur diejenige/derjenige, die/der in Besitz des Bogens ist.
Was macht man mit dem Gold?
Das Gold kann weitergegeben werden und braucht auch nicht sofort ins Lager gebracht zu werden (risikoreich ist beides - das Gold ins Lager bringen oder es bei sich behalten).

Was ist mit den Klebepunkten?
Ihr dürft (und sollt) die drei Bögen mit den Klebepunkten untereinander tauschen. So sind nicht immer die Gleichen beim Gold holen dabei. Die gegnerische Gruppe darf euch die Bö-gen nicht abnehmen (was soll sie auch damit?).

Wenn da deinen Zettel abgerissen bekommen hast...

  • mußt du dein Gold abgeben.
  • mußt du sofort zurück ins Lager und dir von der Lagerwache einen neuen Zettel geben lassen.
Wertung Nach Ablauf der vorher vereinbarten Spielzeit gewinnt die Mannschaft mit den meisten Goldstücken (also: die erbeuteten Lochzettel gehen nicht in die Wertung ein, man kann dadurch also nur die Gegnerin/den Gegner für gewisse Zeit lahm legen).
Ideen Andachtsvorschlag: Der Streit zweier Brüder: „Jakob und Esau” 1. Mose 27)

Nach der Andacht folgt die versöhnliche Siegerehrung und Urkundenvergabe.

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